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Projekt_HummerschereProjekt Hummerschere

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Karte des Projekts Hummerschere

Das sogenannte Projekt „Hummerschere“ war ein militärisches Bauprojekt des nationalsozialistischen Deutschen Reiches zur Errichtung eines großen Seehafens vor der Insel Helgoland.

Bereits während der deutschen Kaiserzeit war Helgoland ein wichtiger Hafen der Kaiserlichen Marine. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde 1938 mit dem Großprojekt zur Schaffung des Hafens für die deutsche Kriegsmarine begonnen. Helgoland und der dort entstehende Hafen sollten unter dem Planungs- und Tarnnamen „Projekt Hummerschere“ zu einem strategischen Gegengewicht zum britischen Seestützpunkt in der Bucht von Scapa Flow werden.

Nördlich der Helgoländer Düne sollten durch Aufschüttung, Trockenlegung und Errichtung von Betonmolen zwei Verlängerungen der Insel und damit ein künstliches Becken zur Aufnahme und zum Schutz großer Teile der deutschen Flotte entstehen. Gleichzeitig sollte die Insel in einer Bauzeit von 30 Jahren durch Sandaufspülungen auf ein Vielfaches ihrer ursprünglichen Größe erweitert werden. Zusätzlich wurde auf Helgoland ein umfangreiches Bunkersystem angelegt. Das Projekt kam allerdings nicht über die notwendigen Vorarbeiten hinaus, darunter die Aufschüttung des Nordostlandes, und wurde nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges bereits 1941 eingestellt.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Insel von den Briten besetzt und diente zwischen 1945 und 1952 als Spreng- und Übungsgelände. 1947 sollte Helgolands Bunkersystem zerstört werden. Trotz vieler Proteste wurde eine der größten Sprengungen der Geschichte („Big Bang“ oder „British Bang“) durch die Royal Navy vorbereitet, die am 18. April 1947 die Landschaft Helgolands nachhaltig veränderte.

Sichtbare Folgen des aufwändigen „Projekts Hummerschere“ sind das Helgoländer Nordostland, die Schutzmauer an der Langen Anna und die stete Vergrößerung der Helgoländer Düne.

Literatur

  • Claude Fröhle, Hans-Jürgen Kühn: Hochseefestung Helgoland. Eine militärgeschichtliche Entdeckungsreise. Teil 2: 1934–1947. Fröhle-Kühn Verlagsgesellschaft, Herbolzheim 1999, ISBN 3-9805415-2-5.
  • George Drower: Heligoland. The True Story of German Bight. The Island that Britain Betrayed. Sutton, Stroud 2002, ISBN 0-7509-2600-7, S. 183–214.
  • Michael Herms: Flaggenwechsel auf Helgoland. Der Kampf um einen militärischen Vorposten in der Nordsee. Ch.Links Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-86153-260-3.

Weblinks

  • Spiegel-Online: Weltkriegsrelikte: Der Tag, an dem Helgoland der Megabombe trotzte, 13. April 2007

 


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