Dieses RODENA Subportal ist seit dem 11.03.2011 dem Rodener Karl Heinz Grün gewidmet. Der Konsens war einstimmig. Geboren am 6.1.1924 ist er am 19.2.2011 verstorben. Sein Totengebet fand am 28.2.2011 in Maria Himmelfahrt Roden statt, sein Sterbeamt am 1.3.2011.
Uns wird Karl Heinz Grün stets in liebevoller Erinnerung bleiben. Denn als unser Heimatkundeverein gerade erst gegründet war, schüttete er im wahrsten Sinne ein Füllhorn an alten Bildern über uns aus, damit wir "endlich mol guddes Material" haben. Sieben Galerien wurden es, fünf Ausstellungen und 2 Vorträge profitierten inhaltlich davon.
Ohne seine Sammelleidenschaft, wenn es um sein Roden ging und seine Großzügigkeit beim Teilen, wäre vieles wohl verloren gegangen: Bilder wie Geschichten. So konnte es bewahrt werden! Und hierfür gebührt ihm Dank!
Warum aber nun gerade das Portal saarlautern2.rodena.de, werden Sie sich vielleicht fragen. Die Antwort ist einfach: fast alle Galerien stammen aus seinem Materialfundus, seine Hauptstränge waren die Kriegs- und Nachkriegszeit. Wenn das "HG" fehlt, nicht irritieren lassen, in den Galerietiteln werden Sie fündig. Er hatte uns nur darum gebeten, es nicht mit seiner Nennung so zu übertreiben. Bescheiden war er halt auch.
Und er hat uns allen noch etwas hinterlassen, was wir aber erst 2014, auf seinen Wunsch hin, hier veröffentlichen werden: die Totenlisten der im 2. WK verstorbenen Rodenern mit Photos.
Heinz Grün, Rodena wird Dich/Sie vermissen! Und ein letztes Danke, dass Sie die dunkle Zeit so wundervoll dokumentiert haben, denn wie man auch dazu steht, es ist ein Teil der Geschichte Rodens, es ist Rodener Vergangenheit.
B L O G
02.10.2011 Bunker Kleingartenanlage Saarlouis-Roden; jeden Bunker sollte eine schöne Fr... Statue schmücken ;-)
(phelan) In offener Diskussionsrunde wurden verschiedene Aspekete des 2. WK behandelt, wobei wir recht schnell wieder bei der Kernfrage "Warum konnte das und jenes geschehen?" angelangten. Dieses Video, wie versprochen, nachgereicht. Ich finde die Aussage gibt einen möglichen Erklärungsansatz und auch eine "Einstufung" bzgl. der Schuld - schwer diesen Sachverhalt korrekt zu formulieren.
21.07.2011 - Dankschreiben aus Berlin für das NoWar-Video von Phelan angekommen
20.07.2011 Besuch des Westwallmuseums in Nalbach Regelbau 23
Ein Bunkertyp, den es so in Roden nicht gab - dafür aber in Neunkirchen
Im Gegensatz zu Roden, wo ja das Aachen-Saarbrücken- und Limes-Programm mit seinen Regelbauten vorherrschte und Luftschutzbunker eher die Ausnahme darstellten, weist Neunkirchen diesen imposanten Luftschutzbunker nahe der Hütte auf. Wenn ich in diesem Zusammenhang von "Guten" spreche, meine ich damit: hier wurde nicht raus geschossen - hier wurde Leben gerettet.
ExteK22 " Echte Rarität, wenigstens der Trailer ist wieder aufgetaucht. Schon Schade was da alles so? verloren gegangen ist oder im Krieg verbrannt und zerstört wurde. Ist sogar ein Schreibfehler im Trailer "Dick und Dof" *g*"
Für uns als Heimatkundeverein ist zu dem natürlich sehr interessant, welches Bild von den "Deutschen" hier gezeichnet wird. Einfach mal einwirken lassen.
StG 44
Die Entwicklung des ersten Maschinenkarabiners der Welt; besser bekannt als Sturmgewehr 44 der Deutschen Wehrmacht.
Gehen wir Schritt für Schritt vor, damit die Entwicklung klar ersichtlich wird. Mit Beginn des zweiten Weltkrieges, war die Standartwaffe der Wehrmacht 1939 das - oder der - Kar 98k. Hierbei handelte es sich um eine Weiterentwicklung des Gewehres 98, dass seinen Namen schlicht der Tatsache verdankte, dass es im 1898 konzipiert worden ist und das vor allem im ersten Weltkrieg Verwendung fand. Bei dem Gewehr 98 handelte es sich um eine konsequente Weiterentwicklung von Musketen und den ersten Hinterladergewehren des 19. Jahrhunderts, die Preußen militärisch so erfolgreich hatten lassen. Das Kar 98k hatte eine größere Genauigkeit. Reichweite, Zuverlässigkeit und durch sein internes 5 Schussmagazin konnte eine höhere Feuergeschwindigkeit als bei den vorherigen Gewehre ... mehr
Wissenstransfer zwischen NAZI-Deutschland und DDR?
(phelan) Der Titel dieses Artikels hört sich, beabsichtigt, etwas reißerisch an. Aber rein inhaltlich ist es schon korrekt, wie Sie gleich erkennen werden. Adolf Hitler hatte mit Kriegsbeginn die Neuentwicklung eines neuen Stahlhelms (man kam mit den IST-Beständen kaum nach) eindeutig und schriftlich untersagt. Bedingt durch die kriegsbedingten Kopfverletzungen und die stetig steigende Zahl von Mängelmeldungen bzgl. des aktuellen Helms von den Fronten unternahm 1942 das Heereswaffenamt einen recht gewagten Schritt: es gab ohne Meldung an das Rüstungsministerium die Entwicklung eines neuen Helms in Auftrag.
Auftragnehmer war die Chemisch-Technische Reichsanstalt im Institut für wehrtechnische Werkstoffkunde (Berlin), Projektleiter dort wurden Prof. Dr.-Ing. Fry und Dr. Hänsel.
Von mehreren Kandidaten -bzgl. Helmen- kamen vier Modelle in die engere Auswahl und wurden erprobt. Das Modell "A" war ein leicht veränderter Helm 35 (Standard der Wehrmacht", das oder besser die Modelle "B" und "B/II", auf die ich gleich noch genauer eingehen werde und das Modell "C". Bei den nun folgenden Tests erwiesen sich die Modelle "B" und "B/II" als die besten. Sie wiesen signifikante Einsparmöglichkeiten bei Materialverbrauch und Herstellungszeit gepaart mit höherer Schutzwirkung auf. Dies kann man auch der Denkschrift Herbst 1944 entnehmen. Eingeführt wurden sie dennoch nicht. Das Reich hatte einfach die entsprechenden Ressourcen nicht mehr frei und die neue Form lief den traditionellen Strömungen des "Stahlhelms" entgegen.
Nach 1945 und Gründung der DDR wurden beide Varianten dort aber eingeführt. Den auf dem Modell "B" basierenden M56 trug die NVA bis 1990.
Pressemitteilung: 23.07.2010 – Besuch Heimatkundeverein Rodena - Besichtigung des Westwallbunkers. Der Rodena Heimatkundeverein Roden veranstaltet am Samstag, 24.Juli unter Leitung von Johannes Dräger, Vorsitzender des Projekts Westwall, eine Besichtigung des Westwallbunkers Bunker20 in Pachten. Die Führung ist für jeden ab zwölf Jahren gedacht. Treffpunkt ist um 17 Uhr an der Eissporthalle Dillingen. Die Teilnahmegebühr beträgt 1,50 Euro. Infos und Anmeldung bei Dr. Andreas Neumann, Telefon (06834)943611 oder (01 77), 6436 918.
(red) Am Mittwoch, den 05. Mai 2010, fand die zweite Besichtigung eines Bunkers statt. Diesmal sahen wir in Dillingen den mit originalen Gegenständen komplett ausgestatteten Westwallbunkers WH 20, Regelbautyp 114 B (Ausbaustärke A = 3,50 m). Mehr als 15 Personen nahmen an der sehr interessanten Begehung teil. In diesem Zusammenhang bitten wir Herrn Andreas Rival vom Rodener Geschichtskreis darum, in Zukunft von Teilnahmen an Veranstaltungen des RODENA Heimatkundeverein Roden e.V. Abstand zu nehmen. Diese Veranstaltungen stehen zwar grundsätzlich jedermann offen, aber ein Mindestmaß an Anstand und Sitte erwarten wir schon.
Ansonsten bedanken wir uns bei den Verwaltern des Bunkers, den sie in vierjähriger Arbeit wiederhergestellt haben, sowie allen Beteiligten für die schöne Zeit und die vielen Informationen und Anekdoten. Uns selbst hat es sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon aufs nächste Mal!
(DAN) Wie war die LLBrig 26 1993 organisiert, aus welchen Teilen besteht ein G3. Ein Blick unter "mehr" lohnt sich.
Eine kleine Anekdote aus Baumholder. Da kam ein SanFw, also ein Sanitätsfeldwebel, auf die Schießbahn und schoß alle Kladden (also Personen nachempfundene Ziele) weg. Ups da liegt ja noch eine Patrone. Nahm sie auf, lud sie ins G3 und schoß eine 500 m entfernte Kladde um. Der anwesende Hauptmann der Sicherungskompanie versuchte es später mit drei Magazinen und traf nicht. Bedenkt man dabei den Rückstoß des G3, kann man den Treffer nicht hoch genug einschätzen, schoß der SanFw doch aus dem Stand. Übrigens, der heißt immer noch Jürgen Paschek, ist aber nun eher in Sachen SPD unterwegs ;-)))
Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin im www durch Zufall auf ihre tolle Seite gestoßen. Ich suche nach dem Schicksal meines Onkels. Laut Auskunft der WAST ist er am 09.01.1945 am Westwall im Raum Saarlouis gefallen, Treffer Artilleriegeschoß Kopf und Brust, der Tote konnte nicht geborgen werden. Alle weiteren Recherchen blieben bis jetzt erfolglos. Meine Überlegung ist nun:´vielleicht finde ich durch einen Zufall eine Meldung, Zeitungsausschnitt usw., dass ein Bunker genau am 09.01.45 zerstört wurde. Nach Gerüchten in der Familie soll der Soldat zu einer Bunkerbesatzung gehört haben, die eine weiße Fahne hinausgehängt hatte, doch die Amerikaner hätten den Bunker trotzdem beschossen und zerstört. Außerdem soll sich der Bunker auf einem Gebiet befunden haben, auf dem jetzt (Klein-)Gärten angelegt wurden. Vielleicht habe ich ja Glück und sie haben etwas. Die letzte bekannte Einheit war ein Luftwaffenfestungsbataillon XXXVIII. Vielleicht gibt es ja ein Kriegstagebuch von ihrer Gegend? Ich wohne in Bayern und kann deswegen nicht selbst suchen, mit freundlichen Grüßen,
D.
Einige POW kommen aus der Kriegsgefangenschaft in die Heimat zurück. Ankunftsort war Saarbrücken, nachweislich aber auch Saarlauterner dabei.
Der Krieg in der "Zitadelle Saarlautern" war aus deutscher Sicht ein verzweifelter - die Aussichten auf Erfolg gleich Null. Es ging eigentlich nur noch darum alliierte Truppen so lang wie möglich zu binden. So kann man amerikanischen Berichten aus dem Dezember 1944 entnehmen, dass aus Roden kommend ein Panzer durch die amerikanischen Stellungen auf die Brücke zuraste ohne auch nur einen einzigen Schuss abzugeben. Wie man später feststellen konnte, war der Panzer komplett mit Sprengstoff vollgepackt gewesen und sollte die Brücke sprengen - etwas, was weder Artillerie noch Pioniere geschafft hatten.
Entgegen den großen Versprechungen Görings kamen die Bomber der Alliierten über das Reich und brachten Zerstörung und Tod. Die Reichs-Luftwaffe war seit 1943 deklassiert und gegen Kriegsende wurde es immer schlimmer. Die Plakate zeugen davon, dass Schutz suchen Pflicht war, dass keine Luftwaffe die Bomber wirklich abhalten konnte und das das Reich erkannt hatte, dass man selbst auch Flintenweiber (ursprünglich abwertende Bezeichnungen für die weiblichen Streitkräfte-Angehörigen der englischen Armee) brauchte.
Bildmaterial aus der Zeit des 3. Reiches: Wir versicheren, dass die von uns angebotenen zeitgeschichtlichen Photographien und Texte aus der Zeit von 1933 bis 1945 nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger und verfassungsfeindlicher Bestrebungen, der wissenschaftlichen und kunsthistorischen Forschung, der Aufklärung oder Berichterstattung über die Vorgänge des Zeitgeschehens angeboten werden, gem. Paragraph 86 und 86a StGB.
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