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ReichsärztekammerReichsärztekammer

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Reichsärzteordnung vom 13. Dezember 1935

Die Reichsärztekammer war die gleichgeschaltete Ärztekammer im nationalsozialistischen Deutschen Reich. Sie wurde durch die Reichsärzteordnung vom 13. Dezember 1935 (RGBl. I S. 1433), die zum 1. April 1936 in Kraft trat, geschaffen, mit der gleichzeitig Ärztevereinsbund und Hartmannbund aufgelöst wurden.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Vorläufer
  • 2 Kontext: Zeit des Nationalsozialismus
  • 3 Reichsärzteführer bzw. Reichsgesundheitsführer
  • 4 Auflösung
  • 5 Nachfolge
  • 6 Siehe auch
  • 7 Weblinks
  • 8 Literatur
  • 9 Einzelnachweise

Vorläufer

Als Vorläufer kann der 1872 gegründete Deutsche Ärztevereinsbund (Gesamtverband der „wirklich approbierten“ Ärzte) angesehen werden.

Der Leipziger Arzt Hermann Hartmann sandte am 25. Juli 1900 einen offenen Brief an die Ärzteschaft mit der Aufforderung, sich zu organisieren. Der Schutzverband der Ärzte Deutschlands zur Wahrung ihrer Standesinteressen wurde am 13. September 1900 gegründet. Im ersten Satzungsentwurf wurde jedoch der Name Verband der Ärzte Deutschlands zur Wahrung ihrer wirtschaftlichen Interessen festgelegt. Bis 1924 wurde allgemein die Kurzform Leipziger Verband verwendet.

1913 wurde das Berliner Abkommen zwischen Leipziger Verband und den großen Kassenverbänden geschlossen. Es regelte die Beziehung zwischen Ärzten und Krankenkassen.

1931 entstanden Vorstufen der heutigen Kassenärztlichen Vereinigungen: Der Hartmannbund schloss einen Vertrag mit den bedeutendsten Krankenkassenverbänden. Er trat am 1. Januar 1932 in Kraft. Das Gesetz über die Kassenärztliche Vereinigung Deutschlands (KVD) vom 2. August 1933 ersetzte die vom Hartmannbund gebildeten örtlichen KVen, die zu einer Körperschaft öffentlichen Rechts wurden. Der Deutsche Ärztevereinsbund und der Nationalsozialistische Deutsche Ärztebund wurden zusammengeschlossen.

Kontext: Zeit des Nationalsozialismus

Am 30. Januar 1933 („Machtübernahme“) wurde Hitler zum Reichskanzler ernannt. Das NS-Regime formierte sich und unternahm zahlreiche Maßnahmen, um seine Macht zu festigen und auszubauen (siehe auch Gleichschaltung). Die NS-Propaganda verwendete den Begriff „Buntscheckigkeit des Gesundheitswesens“, um dessen Gleichschaltung zu rechtfertigen. Sie brauchten das Gesundheitswesen unter anderem zur Praktizierung ihrer Rassenpolitik (z. B. Zwangssterilisierung, Eugenik).

Am 14. Juli 1933 wurde das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses beschlossen; am 3. Juli 1934 das 'Gesetz zur Vereinheitlichung des Gesundheitswesens' (GVG); 1935 das Blutschutzgesetz (15. September 1935) und das Reichsbürgergesetz (damals zusammenfassend Nürnberger Gesetze genannt).

Reichsärzteführer bzw. Reichsgesundheitsführer

Die Vorsitzenden der Reichsärztekammer wurden zunächst als Reichsärzteführer und später als Reichsgesundheitsführer bezeichnet:

  • Gerhard Wagner (1888–1939), deutscher Arzt, „Reichsärzteführer“ (1934–1939)
  • Hans Deuschl (1891−1953), deutscher Arzt, „stellvertretender Reichsärzteführer“ (1933−1939)
  • Leonardo Conti (1900–1945), deutsch-schweizerischer Arzt, „Reichsgesundheitsführer“ (1939–1945)
  • Kurt Blome (1894–1969), deutscher Arzt, „stellvertretender Reichsgesundheitsführer“ (1939-wahrscheinlich 1945)

Auflösung

1945 wurde die Reichsärztekammer und die Kassenärztliche Vereinigung Deutschlands durch Kontrollratsbeschluss aufgelöst.

Nachfolge

1946 wurden die Arbeitsgemeinschaft westdeutscher Ärztekammern und die Arbeitsgemeinschaft der Landesstellen der kassenärztlichen Vereinigungen in den Westzonen neu gegründet.

Siehe auch

  • Medizin im Nationalsozialismus
  • Nürnberger Ärzteprozess

Weblinks

  • Reichsärzteordnung vom 13. Dezember 1935 im Reichsgesetzblatt vom 14. Dezember 1935

Literatur

  • Babett Heyder: Die Reichsärzteordnung von 1935 und ihre Folgen für den ärztlichen Berufsstand in den Jahren der nationalsozialistischen Diktatur (= Berichte aus der Rechtswissenschaft). Shaker, Aachen 1996, ISBN 3-8265-5510-4 (Zugleich: Leipzig, Universität, Dissertation, 1995).

Einzelnachweise

  1. 50 Jahre GVG (1984; PDF, 9 Seiten; 1,3 MB)

 


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